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Geschichte und Entstehung des
Freundeskreis der Busch-Brüder e.V. Siegen


Durch Wolfgang Burbach (1928-2013), den Gründer und langjährigen Geschäftsführer der 1964 gegründeten Brüder-Busch-Gesellschaft, wurde über drei Jahrzehnte hinweg eine umfangreiche Sammlung von Noten, Briefen, Programmen und anderen Dokumenten, Fotografien, Kunstwerken, Büchern und Tonaufnahmen zusammengetragen und archiviert, die Leben und Wirken der Busch-Brüder dokumentiert.

Als Folge der Emigration von Fritz, Adolf und Hermann Busch und ihres frühen Todes gerieten sie lange Zeit aus dem Blick der deutschen Musiköffentlichkeit. Es war das Ziel der Brüder-Busch-Gesellschaft, das Werk der Musiker nicht nur durch Präsenz im Rundfunk und auf Tonträgern in Erinnerung zu rufen, sondern auch ihr Schicksal zu dokumentieren, nicht zuletzt durch den Aufbau eines Archivs.

Seit 1999 ist das BrüderBuschArchiv im Max-Reger-Institut in Karlsruhe untergebracht und wurde diesem im Rahmen der Auflösung der Brüder-Busch-Gesellschaft 2003 zugestiftet; hier ist es Forschern, Künstlern und anderen Interessierten zugänglich. Auch seither wächst das Archiv weiter – etwa durch großzügige Schenkungen aus dem Nachlass Adolf Buschs.

Teil des Archivs ist die BrüderBuschGedenkstätte im 3. OG des KrönchenCenter in der Siegener Oberstadt, die vom Freundeskreis der Busch-Brüder betreut wird. Der Freundeskreis wurde im November 2003 in der Nachfolge der aufgelösten Brüder-BuschGesellschaft gegründet.